Haltestelle
Die Haltestelle ist der Ort, an dem Fahrgäste ein- und aussteigen – und das prägende Stadtmöbel jeder Straßenbahnstrecke. Ihre Bauform verrät viel über Stadt und Epoche.
Bauformen der Haltestelle
Am sichersten ist das Haltestellenkap: Der Gehweg ist bis ans Gleis vorgezogen, sodass Fahrgäste nicht die Fahrbahn queren müssen. Die Zeitinsel kombiniert das mit einer angehobenen Fahrbahn, auf der der Autoverkehr während des Halts gestoppt wird. Daneben gibt es einfache Haltestellen am Fahrbahnrand, an denen man früher direkt von der Straße einstieg.
Ausstattung
Zur Haltestelle gehören ein Fahrgastunterstand mit Sitzgelegenheit, eine Fahrgastinformation und heute meist ein Fahrkartenautomat. Moderne Anlagen sind mit erhöhten Bahnsteigen barrierefrei ausgeführt, damit der Einstieg in die Niederflurbahn stufenlos gelingt.
Haltestelle im H0-Modell
Im Modell macht das Kap die Haltestelle glaubwürdig: ein vorgezogener Bordstein am Gleis, ein Wartehäuschen, ein paar Figuren. Hier hält der Triebwagen – ein guter Ort, um mit langsamem Anfahren den feinen Antrieb zu zeigen.
Die Haltestelle als H0-Bausatz
Das passende Stadtmöbel gibt es fertig: Wartehäuschen, Fahrgastunterstände und Bahnsteigkanten bieten Zubehörhersteller wie Faller, Viessmann oder Kibri als H0-Bausätze an. Damit lässt sich das Haltestellenkap schnell glaubwürdig möblieren, ohne jedes Teil selbst zu bauen.