Einrichtungswagen
Ein Einrichtungswagen hat nur an einem Ende einen Führerstand und Türen nur auf einer Wagenseite. Er kann die Richtung nicht einfach wechseln – das prägt den Anlagenbetrieb stärker als jedes andere Fahrzeugmerkmal.
Woran man ihn erkennt
Bei den Düwag-Gelenkwagen verrät es die Bezeichnung: Ein GT6 ohne angehängtes Z ist ein Einrichtungswagen, ein GT6Z ein Zweirichtungswagen. Der Einrichtungswagen hat Türen nur rechts und einen Führerstand vorn. Auch der Tatra T4D ist ein typischer Einrichtungswagen.
Folge für den Betrieb
Weil ein Einrichtungswagen nicht rückwärts in den Fahrgastbetrieb gehen kann, braucht er am Linienende eine Wendeschleife zum Wenden. An einem Stumpfgleis könnte er nicht kehren.
Im H0-Modell
Fährst du Einrichtungswagen, musst du an jedem Endpunkt eine Schleife einplanen – dank der engen Radien der Straßenbahn passt sie aber um einen einzelnen Häuserblock. Das Gegenstück ist der Zweirichtungswagen.