Zweirichtungswagen
Ein Zweirichtungswagen hat an beiden Enden einen Führerstand und meist Türen auf beiden Seiten. Er kann die Fahrtrichtung am Endpunkt einfach umkehren – ohne zu wenden.
Reale Vorbilder
Bei Düwag trägt der Zweirichtungswagen ein Z im Namen, etwa der GT6Z, der unter anderem in Hagen und Heidelberg fuhr. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Kölner Stadtbahnwagen Typ B, der an beiden Enden einen Führerstand hat und so im Tunnel wie oberirdisch ohne Schleife kehrt. Auch moderne Bahnen wie der Flexity 2 sind als Zweirichtungsfahrzeug lieferbar.
Vorteil für die Anlage
Weil der Fahrer ans andere Ende wechselt, genügt ein Stumpfgleis als Endstelle; eine platzraubende Wendeschleife ist nicht nötig. Das macht Zweirichtungswagen für kleine Anlagen mit wenig Platz attraktiv.
Abgrenzung
Das Gegenstück ist der Einrichtungswagen mit nur einem Führerstand. Im Modell ist die Wahl zwischen beiden vor allem eine Platzfrage – Zweirichtung spart die Schleife, kostet aber etwas mehr für den zweiten Führerstand.