Stadtbahn
Die Stadtbahn ist eine aus der Straßenbahn weiterentwickelte Betriebsform – wichtig, wenn du auf der Anlage mehr als reinen Straßenbahnbetrieb darstellen willst.
Was Stadtbahn von Straßenbahn unterscheidet
In den 1960er- und 1970er-Jahren baute man Straßenbahnnetze zur Stadtbahn aus: vorhandene Strecken in den Vororten wurden mit neuen, U-Bahn-ähnlichen Tunnelabschnitten im Zentrum verbunden, oft mit Hochbahnsteigen für stufenlosen Einstieg. Eine U-Straßenbahn ist eine Tram, die abschnittsweise unterirdisch und kreuzungsfrei fährt.
Der Stadtbahnwagen Typ B
Das prägende Vorbild ist der Stadtbahnwagen Typ B, in Köln entwickelt und später auf allen nordrhein-westfälischen Stadtbahnnetzen eingesetzt. Er fährt im Tunnel wie oberirdisch; seine Türen haben Klapp- und Schwenktritte für unterschiedliche Bahnsteighöhen. Als Zweirichtungsfahrzeug kehrt er ohne Wendeschleife.
Für die Modellanlage
Eine Stadtbahn auf der Anlage heißt: Hochbahnsteige, eventuell ein Tunnelmund und Fahrzeuge mit Führerständen an beiden Enden. Das unterscheidet sie sichtbar von der klassischen Straßenbahn-Haltestelle mit niedrigem Bahnsteig.