Teilniederflurfahrzeuge

Teilniederflur-Straßenbahnen sind der Zwischenschritt zwischen Hochflur und Vollniederflur: Ein Teil des Wagenbodens liegt stufenlos tief, der Rest bleibt hoch. Im Modell erkennst du sie am gemischten Bodenniveau.

Wie Teilniederflur entstand

In den 1980er-Jahren entstanden die ersten teilniederflurigen Fahrzeuge mit etwa 50 % Niederfluranteil – zwei- und dreiteilige aufgesattelte Drehgestellwagen von Vevey/ABB/Düwag für Bern und Genf. Sie waren die Antwort auf den Wunsch nach stufenarmem Einstieg, bevor die Vollniederflurtechnik mit dem GT6N 1990 reif war.

Wo der hohe Boden bleibt

Anders als beim Vollniederflurwagen (siehe Niederflurfahrzeuge) bleibt beim Teilniederflur ein Bereich hochflurig – meist über den Drehgestellen, weil dort der Bauraum fehlt. Dazwischen liegt der stufenlose Mittelteil.

Im H0-Modell

Für das Modell heißt das ein sichtbarer Niveausprung im Wageninneren und an den Türen – ein Detail, das diese Übergangsgeneration kennzeichnet. Wer eine Anlage der 1980er/90er baut, kommt an diesen Wagen nicht vorbei.